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Heilsteine
 
Über ihre Schönheit hinaus wurden sie jedoch wegen ganz anderer Qualitäten geschätzt: Menschen auf der ganzen Erde haben im Verlauf von Jahrtausenden auch die heilende Wirkung der Edelsteine entdeckt. Im christlich abendländischen Raum gab Hildegard von Bingen, die große Heilige, Mystikerin und Gelehrte des Mittelalters, in ihrem Werk "Physica" ein beredtes Zeugnis von der Bedeutung verschiedener Mineralien und Kristalle in der Heilkunst. Nach der aus Indien stammenden Tradition, die sich Medizin und Meditation gleichermaßen nutzbar machen, hat der Mensch verschiedene Energiezentren, die Chakren, in denen sich nicht nur körperliche, sondern auch seelische Zustände positiv wie negativ manifestieren.
 
Da die verschiedenen Kristalle elektromagnetische Energie in unterschiedlicher Weise aufnehmen und abgeben, wirken diese jeweils auf ganz eigene Art auf den Menschen.
 
Es handelt sich um eine ganzheitliche Heilmethode, bei der es nicht nur um psychosomatische Wechselwirkungen geht, sondern auch um psychologische Aspekte, die eine positive Lebensführung unterstützen.
 
Ein Kristall ist ein fester Körper mit einer regelmäßigen geometrischen Form. Kristalle wurden im Zuge der Entstehung der Erde gebildet und stellen sozusagen die DNA der Erde dar, eine Art chemisches Protokoll der Evolution.
 
Die kristalline Struktur kann Energie absorbieren, speichern, bündeln und abgeben, v.a. im Bereich elektromagnetischer Wellen.
 
Ein Kristall wird aus einer Reihe von Mineralien gebildet und anhand seiner inneren Struktur definiert. Der Mineraliengehalt schwankt bisweilen leicht, wodurch sich erklärt, dass manche Kristalle in verschiedenen Farben vorkommen.
 
Kristalle werden  aus einer von 7 möglichen geometrischen Formen gebildet: Dreieck, Quadrat, Rechteck, Sechseck, Rhombus, Parallelogramm und Trapez.
 
Herzstück eines Kristalls ist das Atom mit seinen Bestandteilen. Ein Atom ist dynamisch. Es ist kontinuierlich in Bewegung und setzt sich aus um einen Mittelpunkt rotierenden Teilchen zusammen. Auch wenn ein Kristall von außen reglos scheinen mag, so handelt es sich doch um eine aktive und in einer bestimmten Frequenz schwingende molekulare Masse. Dadurch erhält der Kristall seine Energie.
 
Jahrtausende setzte man Kristalle ein, um zu heilen und auszugleichen. Sie wirken durch Resonanz und Schwingung. Es bedarf einer gründlichen Ausbildung, um optimalen Nutzen aus dem Heilen mit Kristallen zu ziehen. Sie helfen aber bei allgemeinen Beschwerden durchaus gut, außerdem sind sie wirkungsvolle Erste-Hilfe-Heilmittel, insbesondere in Form von Essenzen.
 
Einige Kristalle enthalten Mineralien, die für therapeutische Eigenschaften bekannt sind, z.B. Kupfer bildet Schwellungen und Entzündungen zurück; Malachit enthält eine hohe Kupferkonzentration, dies verschafft Linderung bei Gelenk- u. Muskel-beschwerden.
 
In der modernen medizinischen Praxis kommen Kristalle zum Einsatz. Sie sind piezo-elektrisch, d.h. Elektrizität und bisweilen Licht werden durch Druck erzeugt. In Ultra-schallgeräten wird diese Eigenschaft genutzt. Sie erzeugen mit einem piezo-elektrischen Kristall eine Schallwelle. Heutzutage wird dies in der chirurgischen Spitzentechnologie eingesetzt. Stark gebündelte Ultraschallstrahlen sind in der Lage, ohne Eingriffe Wunden tief im Körperinnern zu verätzen und Tumore zu zersprengen. Lässt man eine Kristallfläche auf der Haut kreisen, wird Druck erzeugt, der wiederum ein Strahlenbündel auf das darunter liegende Organ freisetzt.
 
Frühere Heiler wussten auch, dass es neben den Kristallen, die entweder stimulierend oder beruhigend wirken, auch Kristalle existieren, die über beide Fähigkeiten verfügen, die also gleichzeitig überaktive Organe beruhigen und träge Organe anregen, wie z.B. der sowohl positiv als auch negativ geladene Magnetit.
 
Kristalle heilen ganzheitlich, d.h. sie wirken auf der physischen, emotionalen, mentalen und der spirituellen Ebene. Sie bringen subtile Energien wieder in ihre richtige Bahn und lösen Leiden, indem sie zur Ursache vordringen. Kristalle arbeiten durch Schwingungen und bringen die biomagnetische Hülle wieder ins Gleichgewicht, die den physischen Körper umgibt und völlig durchdringt. Sie aktivieren Verknüpfungs-punkte mit den Chakren, die die Dynamik im Körper regulieren. Viele Zustände physischen und psychischen Leidens können dadurch verbessert werden, dass die Chakren wieder ins Gleichgewicht kommen.
 
Die meisten Krankheiten sind das Ergebnis einer Reihe von Faktoren. Kristalle arbeiten an der Ursache, weniger an einer Verbesserung der Symptome.
 
Man legt 10 - 30 Minuten lang Kristalle auf den Körper oder um den Körper herum oder setzt die Kristalle bei der Reflexzonenmassage zur Stimulierung der Punkte auf den Fußsohlen ein. Hier ist ein Larimar außerordentlich hilfreich, denn er lokalisiert die Quelle des Leidens.
 
Seit Jahrtausenden ordnet man bestimmten Körperteilen und Organen bestimmte Kristalle zu. In der TCM und dem indischen Ayurveda - beide über 5000 Jahre alt - werden auch heute noch Heilsteine aus Rezepten antiker Textquellen verwendet.
 
Wirkung der Kristalle
 
- Steigerung der Energie
- Beruhigung
- schmerzlindernd (z.B. bei Migräne)
- Reinigung der Umgebung
- Absorption von Negativität und elektromagnetischen Smog
- Stärkung des Selbstvertrauens
- Steigerung mentaler Fähigkeiten u.v.m
- Verringerung von Stress
 
Der richtige Umgang mit Steinen
 
Ein Stein hat ein eigenes Leben und eine eigene Aura. Beides spürt man, wenn man einen Stein erwirbt und der Stein wird dann seine Schwingung mit der elektromagnetischen Aura des Besitzers vereinigen.
 
Durch die elektromagnetische Ladung eines Steines nimmt dieser Einfluss auf bestimmte Körperfunktionen.
 
Steine laden sich immer wieder am Sonnenlicht und an der Erdenergie auf, lassen sich durch Wasser reinigen und können sich auch untereinander reinigen. Man sollte einen neu erworbenen Stein nicht unmittelbar anwenden, sondern ihn zuerst reinigen und ihm Zeit geben, sich einzuleben.
 
Wassermethode
 
Den Stein für 1 - 2 Minuten unter fließendem Wasser halten, dann für einige Stunden in die Sonne legen. Ebenso verfährt man mit Steinen nach einer Behandlung.
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